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| Waldbrettspiel - Pararge aegeria (LINNAEUS, 1758) |
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Artenprofil von Dr. Ralph Schöpwinkel |
Systematische Einordnung
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| Stamm: | Gliederfüßer (Arthropoda)
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| Klasse: | Insekten (Insecta)
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| Ordnung: | Schmetterlinge (Lepidoptera)
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| Familie: | Edelfalter (Nymphalidae)
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Fotos (© Margarethe Thrun (1-2), Dr. Ralph Schöpwinkel (3))
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Ennepetal-Voerde (1-2), Neunkirchen-Seelscheid (3)
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 (xl-Foto) 23.08.2005 |
 (xl-Foto) 23.08.2005 |
 (xxl-Foto) 11.09.2006
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| Klick auf die kleinen Bilder oder xl-Ansicht möglich |
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| Besondere Merkmale |
Insekten-ABC, Erklärungen von Fachbegriffen
Unverwechselbar.
Flügel auf der Oberseite dunkelbraun gefärbt.
Vorderflügeloberseite mit mehreren hell gelblichen Flecken und einem weiß gekernten Augenfleck.
Hinterflügeloberseite mit 3-4 weiß gekernten Augenflecken.
In Mitteleuropa kommt das Waldbrettspiel mit der Unterart P. aegeria tircis vor, während in Südeuropa die durch kräftig gelborange Fleckenzeichnung gekennzeichnete Nominatform P. aegeria aegeria fliegt.
Spannweite: 38-45 mm
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| Lebensraum |
Das Waldbrettspiel ist eine typische Waldart, wobei Laubwälder und Laubmischwälder bevorzugt werden. Die Art besiedelt Lichtungen und Wege innerhalb von geschlossenen Wäldern sowie Waldränder.
Im Siedlungsbereich kann das Waldbrettspiel vereinzelt auch in gebüsch- und baumreichen Gärten und Parkanlagen vorkommen.
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| Biologie und Lebensweise |
Flugzeit von April bis September.
In Mitteleuropa werden 2 Generationen ausgebildet, beim Auftreten einer partiellen 3. Generation dauert die Flugzeit bis Oktober.
Die Eiablage erfolgt einzeln an den Futterpflanzen (verschiedene Waldgräser). Die Raupe ist schlank und hellgrün gefärbt. Die Verpuppung findet in Bodennähe statt (als braune oder grüne Stürzpuppe). In Mitteleuropa überwintert das Waldbrettspiel als Puppe und wahrscheinlich auch als Raupe.
Die Männchen des Waldbrettspiels zeigen ein auffälliges Revierverhalten.
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| Nahrung |
Die Raupen des Waldbrettspiels fressen an verschiedenen Waldgräsern wie Wald-Reitgras oder Riesen-Schwengel und an Wald-Segge. Die Falter saugen selten Nektar, beobachtet wurde das Saugen an feuchten Wegstellen, an Baumwunden, an reifen Brombeeren und an Fallobst.
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| Verbreitung in D/Welt |
In Deutschland in allen Bundesländern nachgewiesen. In den Alpen geht die Art bis zu einer Höhe von 1500 m.
Gesamtverbreitung: fast ganz Europa (bis auf Nordskandinavien), Nordafrika, östlich bis Zentralasien
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| Verbreitung in NRW |
Die Art ist in ganz NRW verbreitet, der Verbreitungsschwerpunkt liegt vermutlich in den Gebieten mit hohem (Laub-)Waldanteil.
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| Benutzte Literatur |
BELLMANN, H. (2003): Der neue Kosmos Schmetterlingsführer. - Kosmos, Stuttgart
EBERT, G. & RENNWALD, E. (1991): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 2: Tagfalter II. - Ulmer, Stuttgart
FORSTER, W. & WOHLFAHRT, T. A. (1955): Die Schmetterlinge Mitteleuropas. Band II. - Tagfalter. - Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart
LOHMANN, M. (1993): Schmetterlinge. - BLV, München
SETTELE, J.; STEINER, R.; REINHARDT, R. & FELDMANN, R. (2005): Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. - Ulmer, Stuttgart
STETTMER, C; BRÄU, M.; GROS, P. & WANNINGER, O. (2006): Die Tagfalter Bayerns und Österreichs. - ANL, Laufen/Salzach
WEIDEMANN, H-J. (1995): Tagfalter beobachten, bestimmen. - 2. Auflage, Naturbuch Verlag, Augsburg
Zur Buchliste weiterer interessanter Schmetterling-Bücher auf www.natur-in-nrw.de
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| Weitere Informationen zu Schmetterlingen (Lepidoptera) im Internet |
Portal für Schmetterlinge und Raupen (Walter Schön): über 5000 Fotos, mehr als 500 Artenportraits, Bestimmungshilfen, Infos, Kontakte, Links (Stand 08/2007)
Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V.: Infos, Kontakte, Links
Naturschutzbund (NABU) Nordrhein-Westfalen: TagfalterMonitoring in NRW, Kartieranleitung, Kommentierte Artenliste NRW, Infos...
Moths and Butterflies of Europe and North Africa: Diese italienische Seite in englischer Sprache zeigt jede Menge Fotos zu den Tag- und Nachtfaltern Europas.
Zur Linkliste weiterer interessanter Schmetterling-Internetseiten auf www.natur-in-nrw.de
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