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| Neriene emphana (WALCKENAER, 1842) |
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Artenprofil von Nicolaj Klapkarek |
Systematische Einordnung
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| Stamm: | Gliederfüßer (Arthropoda)
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| Klasse: | Spinnentiere (Arachnida)
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| Ordnung: | Webspinnen (Araneae)
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| Familie: | Zwerg- und Baldachinspinnen (Linyphiidae)
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Fotos (© Nicolaj Klapkarek)
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Herdecke (Semberg)
Synonyme: Prolinyphia emphana
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 (xl-Foto) Weibchen 04.06.2006
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 (xl-Foto) Weibchen 04.06.2006 |
 (xl-Foto) Weibchen 04.06.2006 |
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| Besondere Merkmale |
Vorderkörper: Gelbbraun bis hellbraun, manchmal mit dünner dunkler Mittellinie und schmalen undeutlichen dunklen Randbändern. Sternum dunkelbraun bis schwarz.
Hinterleib: Länglich-oval, Oberseite weiß und Unterseite dunkelbraun gefärbt. Die Seiten sind dunkelbraun mit weißen Strichen und Flecken. Auf dem Rücken im vorderen Bereich ein dunkel-rotbraunes bis schwarzes Herzmal, im hinteren Bereich 2-4 schwarze Querbalken. Das Männchen weist auf der Bauchseite eine geschwollene Bauchfalte auf.
Beine: Gelbbraun bis hellbraun oder olivbraun, Tarsus und Metatarsus etwas dunkler. Femur I-IV mit einem dorsalen Stachel.
Körperlänge: Männchen: 5 mm; Weibchen: 5-6 mm
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| Lebensraum |
Wälder unterschiedlicher Ausprägung, besonders aber in Nadelwäldern. Manchmal auch in Gebüschen und Hecken zu finden.
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| Biologie und Lebensweise |
Das Baldachin-Fangnetz wird auf Sträuchern und niedrigen Ästen von Bäumen angelegt. Die eingewobene Decke ist immer nach oben gewölbt.
Adulte Exemplare kann man von Mai bis August finden.
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| Nahrung |
Insekten
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| Verbreitung in D/Welt |
Die Art ist über Mittel- und Osteuropa bis Sibirien und Japan verbreitet.
In Deutschland weit verbreitet, aber in den Mittelgebirgen häufiger als im Tiefland.
Die Nachweise von Neriene emphana in Deutschland finden Sie hier: Arachnologische Gesellschaft e. V.: Nachweiskarten der Spinnentiere Deutschlands
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| Verbreitung in NRW |
Neriene emphana ist über ganz NRW verbreitet, kommt aber im Bergland häufiger vor.
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| Benutzte Literatur |
BELLMANN, H. (1984): Spinnen. Beobachten, bestimmen. Neumann-Neudamm. Melsungen, Berlin, Basel, Wien. 160 S.
HÄNGGI, A. et al. (1995): Lebensräume mitteleuropäischer Spinnen. Charakterisierung der Lebensräume der häufigsten Spinnenarten Mitteleuropas und der mit diesen vergesellschafteten Arten. Misc. Faunistica Helvetiae 4, 1-460.
HEIMER, S. & NENTWIG, W. (1991): Spinnen Mitteleuropas. Verlag Paul Parey. Berlin, Hamburg. 543 S.
JÄGER, P. (1995): Faunistische Untersuchung an Spinnen (Araneae) der Wahner Heide (Nordrhein-Westfalen) mit Anmerkungen zur Biologie und Taxonomie. Unveröff. Diplomarbeit Universität Köln. 179 S.
JONES, D. (1987): Der Kosmos-Spinneführer. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. 3. Auflage. 320 S.
LOCKET, G. H. & MILLIDGE, A. F. (1951): British Spiders. Vol. I und Vol. II. Ray Society. London 310 und 449 S.
SAUER, F. & WUNDERLICH, J. (1991): Die schönsten Spinnen Europas. Fauna-Verlag. Karlsfeld. 4. Auflage. 202 S.
WIEHLE, H. (1931): Spinnentiere oder Arachnoidea. VIII. 18. Familie. Clubionidae oder Röhrenspinnen. In: F. DAHL, M. DAHL & H.
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| Weitere Informationen zu Spinnen (Arachnida) im Internet |
Arachnologische Gesellschaft e. V. - Nachweiskarten der Spinnentiere Deutschlands
Arachnologische Gesellschaft e. V. - Checklisten, Publikationen, Links...
Spinnen Mitteleuropas - Bestimmungsschlüssel in deutsch, englisch und slowenisch
Museum Koenig: Bilderbestimmungsschlüssel mit extremen Makroaufnahmen (auf englisch)
Zur Linkliste weiterer interessanter Spinnen (Arachnida)-Internetseiten auf www.natur-in-nrw.de
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