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| Gemeine Sumpfschwebfliege - Helophilus pendulus (LINNAEUS, 1758) |
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Artenprofil von Axel Steiner |
Systematische Einordnung
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| Stamm: | Gliederfüßer (Arthropoda)
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| Klasse: | Insekten (Insecta)
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| Ordnung: | Diptera (Zweiflügler)
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| Familie: | Schwebfliegen (Syrphidae)
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Fotos (© Axel Steiner)
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Hagen (1); Breckerfeld (2-4)
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 (xl-Foto) |
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| Klick auf die kleinen Bilder oder xl-Ansicht möglich |
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| Besondere Merkmale |
Insekten-ABC, Erklärungen von Fachbegriffen
Als Helophilus-Art anhand der 4 gelben Längsstreifen auf dem Mesonotum zu erkennen. Auf den ersten Blick jedoch mit anderen Helophilus-Arten zu verwechseln - insbesondere mit H. trivittatus.
Wenn man sich jedoch die Flecken auf dem Hinterleib anschaut fallen Unterschiede auf:
Der Hinterleib von H. pendulus weist deutlich größere helle Bereiche auf, als der von H. trivittatus. Außerdem fließen die hintersten hellen Markierungen bei H. trivittatus inneinander über, während sie bei H. pendulus deutlich getrennt bleiben. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die schwarze Gesichtsstrieme (unten), die bei H. trivittatus gelb ist.
Die Augen aller Helophilus-Arten sind beim Männchen schmal und beim Weibchen breit voneinander getrennt.
Auf der Schwebfliegenseite von Wolfgang Rutkies gibt es viele Referenzfotos zu den Helophilus-Arten zu sehen!
Körperlänge: 10-13 mm
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| Lebensraum |
Die Gemeine Sumpfschwebfliege ist in Mitteleuropa verbreitet und dort in der Ebene und im Gebirge in den unterschiedlichsten Biotopen anzutreffen. Auch wenn die Larvenentwicklung an Feuchtgebiete gebunden ist, wurde die Art auch in trockenen Biotopen angetroffen. DREES (1997) beobachtete hingegen, dass die ausgewachsenen Gemeinen Sumpfschwebfliegen die Feuchtbiotope, in denen sie geschlüpft sind, meist nicht verlassen.
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| Biologie und Lebensweise |
Flugzeit: Ende April bis Mitte Oktober, Höhepunkt: August Die Rattenschwanzlarven der Helophilus-Arten leben in schlammigen, nährstoffreichen, meist stehenden Gewässern. Die Art ist als Wanderart (Bretoletpass) bekannt. Die Wanderungen liegen zwischen Juli und Oktober und die Richtung des Wanderfluges geht nach Süden und Südwesten.
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| Nahrung |
Blütenbesuch gerne an Dost, Disteln, Korbblütlern, Himbeere, Efeu usw.
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| Verbreitung in D/Welt |
Die Art kommt in Europa und Sibirien vor und ist wohl die häufigste der Helophilus-Arten Deutschlands.
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| Verbreitung in NRW |
Vermutlich in ganz NRW verbreitet. Bekannte Fundorte in Hagen, Breckerfeld
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| Benutzte Literatur |
BASTIAN, DR. OLAF (1986): Schwebfliegen (Syrphidae); Die Neue Brehm-Bücherei Band 576, Wittenberg - 168 S.
DREES, MICHAEL (1997): Zur Schwebfliegenfauna des Raumes Hagen (Diptera: Syrphidae), Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde - 59. Jahrgang, Heft 2, Münster -64 S.
HAUPT, JOACHIM & HIROKO (1998): Fliegen und Mücken: Beobachtung, Lebeweise, Naturbuch-Verlag, Augsburg - 351 S.
KORMANN, KURT (1988): Schwebfliegen Mitteleuropas: Vorkommen - Bestimmung - Beschreibung, ecomed-Verlag, Landsberg a.L. - 176 S.
KORMANN, KURT (2002): Schweb- u. Blasenkopffliegen Mitteleuropas, Fauna-Verlag, Nottuln - 270 S.
SAUER, FRIEDER (1987): Fliegen und Mücken nach Farbfotos erkannt, Fauna-Verlag, Karlsfeld - 123 S.
VAN VEEN, M.P. (2004): Hoverflies pf Northwest Europe - Identification keys to the Syrphidae. KNNV Publishing - 254 S.
Zur Buchliste weiterer interessanter Schwebfliegen-Bücher auf www.natur-in-nrw.de
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| Weitere Informationen zu Schwebfliegen (Syrphidae) im Internet |
Privatseite über Schwebfliegen von Wolfgang Rutkies: Infos, sehr viele Fotos, Links, Artenlisten
Englische Seite über Fliegen, u. a. auch Schwebfliegen: www.diptera.info: Jede Menge Bilder (293: Stand 2.09.2007), Forum...
Zur Linkliste weiterer interessanter Schwebfliegen (Dipteren)-Internetseiten auf www.natur-in-nrw.de
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