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Große Heidelibelle - Sympetrum striolatum (CHARPENTIER, 1840)
Artenprofil von H. Gospodinova & H.-W. Wünsch
(Letzte Änderung: 24.12.2013)


Systematische Einordnung

Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Libellen (Odonata)
Familie: Segellibellen (Libellulidae)
Gattung: Heidelibellen (Sympetrum)

Fotos (© H.-W. Wünsch (1-4), Axel Steiner (5-6))
Wahner Heide (1), Juntersdorf (2-4), Hemer (5), Breckerfeld (6)


(xxl-Foto)
Männchen
18.10.2010

(xxl-Foto)
Männchen
22.10.2011

(xxl-Foto)
Weibchen
22.10.2011
Klick auf die kleinen Bilder oder xxl-Ansicht möglich

(xxl-Foto)
Weibchen
22.10.2011

(xxl-Foto)
Männchen
03.10.2010

(xxl-Foto)
Männchen
21.11.2011
Besondere Merkmale
Insekten-ABC, Erklärungen von Fachbegriffen




Gegenüberstellung der beiden Geschlechter der
Großen Heidelibelle (Fotos: H.-W. Wünsch, xxl-Foto)
Wie ihr Name schon vermuten lässt, ist die Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum) die größte in Deutschland vorkommende Heidelibellenart. Der wissenschaftliche Beiname "striolatum" bedeutet so viel wie "mit kleinen Streifen" und bezieht sich auf die Zeichnung des seitlichen Brustabschnitts (Thorax).

Die Körperlänge der Großen Heidelibelle liegt zwischen 35 und 40 Millimetern, die Flügelspannweite beträgt zwischen 55 und 65 Millimetern.

Die Große Heidelibelle kann sehr leicht mit der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) verwechselt werden, deren Beine ebenfalls mit gelben Längsstreifen gefärbt sind. Selbst auf Fotos ist eine sichere Bestimmung der Arten nicht immer möglich. Am dunkelbraunen Thorax des Männchens sind sehr deutliche gelbweiße Seitenbinden erkennbar. Der Hinterleib des Männchens ist zylindrisch und wirkt daher sehr schlank. Es ist nach hinten nicht verbreitert.

Die Legeröhre des Weibchens der Großen Heidelibelle steht schräg, etwa in einem Winkel von 45° vom Hinterleib ab, während die der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) rechtwinklig absteht. Ein sicheres Bestimmungsmerkmal ist die schwarze Querbinde über der Stirn, nahe den Augen. Diese endet bei Sympetrum striolatum in Augenhöhe. Bei der Gemeinen Heidelibelle verläuft diese Querbinde etwas weiter nach unten, also an den Augen entlang, herab.

Bei den Geschlechtern zeigen sich anfangs noch keine Unterschiede in der Färbung. Beide sind nach der Metamorphose blass gelb gezeichnet. Der Thorax ist vorne schwach hell rosa und mit schmalen braunen Strichen gezeichnet. Die Stirn ist leicht gelblich und die Augen sind in der oberen Hälfte dunkelbraun und unten gelblich grün gefärbt.
Mit dem Altern färben die Tiere aus und es entstehen farbliche Unterschiede unter den Geschlechtern (Sexualdimorphismus). Dabei färben sich die Männchen rot. An den Thoraxseiten entstehen helle, blass gelbe Seitenstreifen, die zur Bestimmung der Art herangezogen werden können.
Bei den Weibchen bleibt der Brustabschnitt blass und am Hinterleib zeigen sich nur ganz schwach rötliche Stellen. Die Beine der Art sind schwarz und besitzen auf der Oberseite einen schmalen gelben Streifen. Je älter die Tiere sind, umso schwerer lassen sie sich von der Gemeinen Heidelibelle unterscheiden, da die typischen und feinen Erkennungsmerkmale im Alter deutlich verblassen.
Larve (Bestimungsmerkmale aus BELLMANN, 2007):
Die Larven der Heidelibellenarten Sympetrum vulgatum, S. striolatum und S. sanguineum sind sich sehr ähnlich und nach den folgenden Angaben nicht zu unterscheiden!
Plumpe Larve mit Analpyramide aus 5 Dornen > Fangmaske gewölbt, Fanghaken dreieckig, fein gewellt und mit kurzem beweglichem Zahn > Kopf hinter den Augen deutlich verschmälert > Ventralseite des Abdomens ohne dunkle Flecke > Abdomen mit Dorsaldorn auf Segment 8 > Dorsaldornen kürzer als die halbe Segmentlänge > Lateraldornen des 9. Segments etwa so lang wie dieses

  

Larve der Großen Heidelibelle im 3. Larvenstadium (etwa 3,5 mm) (Fotos: H.-Willi Wünsch, xxl-Fotos per Bildklick)


Übersicht aller in NRW vorkommenden Libellenarten der Gattung Sympetrum:


S. danae
Schwarze Heidelibelle



S. depressiusculum
Sumpf-Heidelibelle



S. flaveolum
Gefleckte Heidelibelle



S. fonscolombii
Frühe Heidelibelle



S. meridionale
Südliche Heidelibelle



S. pedemontanum
Gebänderte Heidelibelle



S. sanguineum
Blutrote Heidelibelle


S. striolatum
Große Heidelibelle


S. vulgatum
Gemeine Heidelibelle


Lebensraum



Makroaufnahme der Großen Heidelibelle (Foto: Axel Steiner, xxl-Foto)

Bei der Wahl des Lebensraumes ist die Große Heidelibelle recht genügsam. Ein wichtiger Aspekt ist allerdings die Temperatur des Larvengewässers, die zwischen 16 und 21° C liegen sollte. Das Habitat muss also ausreichend von der Sonne beschienen sein, möglichst nicht komplett zugewachsen und allenfalls vom Wind an der Oberfläche bewegt werden. Es werden auch Sekundärbiotope wie Baggerseen und Kiesgrubentümpel besiedelt. Vorzugsweise wählt die Art jedoch flach abfallende, stehende Gewässer mit submerser Vegetation wie Wasserschlauch (Utricularia sp.) und Tausendblatt (Myriophyllum sp.) da diese für die Larven gute Bedingungen zum Verstecken und Jagen bieten.



Männliche Große Heidelibelle (Foto: Jochen Rodenkirchen, xxl-Foto)

Uferzonen mit emerser, also aus dem Wasser aufragender Vegetation wie Seggen, Schilf- und Röhrichtgewächse werden von den Männchen als Ansitzwarten für anstehende Jagdflüge sowie als Beobachtungsposten für einfliegende Weibchen genutzt. Saure und moorartige Gewässer werden von der Art gemieden, da deren Sauer- und Nährstoffgehalt für die Entwicklung der Larven nicht ausreicht. Eine eventuelle Austrocknung des Eiablagehabitats können die Larven nicht überleben.

Biologie und Lebensweise



Frisch geschlüpftes Weibchen der Großen Heidelibelle (Foto: H.-W. Wünsch, xxl-Foto)

Sympetrum striolatum beginnt in der Regel ab Mitte Juni zu schlüpfen. Vereinzelt konnten auch Emergenzen Anfang Juni beobachtet werden. Die Schlüpfabundanz nimmt bis Mitte August ständig zu und fällt dann wieder bis Mitte September stark ab. Die Flugzeit reicht bei günstiger Witterung bis Ende November.

Sehr späte Funde von juvenilen Tieren im Oktober 1989 und mehr als 100 Exuvien zwischen dem 4. und 16. Oktober 1991 sowie eine extrem spät beobachtete Emergenz am 11. Oktober 1985 lassen vermuten, dass die Art eine zweite Generation innerhalb eines Jahres zu reproduzieren vermag. Dies wird mit dem Mikroklima der jeweiligen Gewässer in Verbindung gebracht, ist jedoch bis heute noch nicht zweifelsfrei bewiesen.



Frisch geschlüpftes Weibchen der Großen Heidelibelle kurz vor dem Abflug (Foto: H.-W. Wünsch, xxl-Foto)

Unmittelbar nach dem Schlupf entfernt sich die Große Heidelibelle von ihrem angestammten Gewässer, um keine leichte Beute von Vögeln und anderen potentiellen Prädatoren zu werden, die die Ufervegetation systematisch absuchen. Diese erste Flugstrecke kann bis zu 200 Metern betragen. Für den weiteren Reifeprozess legen die Tiere mehrere Kilometer vom Ursprungsgewässer zurück und siedeln sich auf Wiesen und Gärten sowie auf Wegen und Waldlichtungen an. Zur Fortpflanzung kommen sie dann meist zu ihren Schlupfgewässern zurück.



Makroaufnahme der Großen Heidelibelle (Foto: Axel Steiner, xxl-Foto)

Die Flugzeit von Sympetrum striolatum beginnt Anfang Juni und reicht bis in den November hinein. Bei warmen Witterungsbedingungen kommt sie auch noch im Dezember vor.

Gegenüber den ersten Nacht- und Bodenfrösten, die im Spätherbst beinahe regelmäßig auftreten, zeigt sich die Art weitgehend resistent. Sobald die Temperaturen tagsüber, mit sonnigen Abschnitten, wieder bis auf ca. 10 °C ansteigen, zeigt die Große Heidelibelle wieder rege Aktivität. Daher ist Sympetrum striolatum oft die letzte Libellenart, die an ihren angestammten Gewässern beobachtet werden kann. Längere, spät im Jahr andauernde Schlechtwetterperioden oder Dauerfrost überleben sie indes nicht. Dieses Männchen, welches wohl einen hellen Landeplatz zum Aufwärmen suchte und deshalb irrtümlich auf Raureif landete, hatte aufgrund des kalten Bodens sichtlich Mühe sich wieder in die Luft zu erheben.



Männliche Große Heidelibelle im Raureif (Foto: H.-W. Wünsch, 16.11.2013, Zülpicher Börde, xxl-Foto)

Ihren Saisonhöhepunkt erreicht diese Libellenart in der zweiten Augusthälfte. Vergleicht man ihre Flugzeit mit anderen Libellenarten, so ist die der Großen Heidelibelle sehr lang. Sympetrum striolatum ist eine Art, die einen verhältnismäßig genauen Tagesrhythmus lebt. Zur Hauptflugzeit beginnt sie ihre Aktivitäten bereits ab 8:00 Uhr morgens. Vor dem ersten Flug zittert sie mit den Flügeln, um ihre Muskulatur aufzuwärmen. Dann folgen Jagdflüge und Fortpflanzungsrituale, die ab etwa 9:00 Uhr zu beobachten sind. Diese enden dann gewöhnlich gegen 14:00 Uhr. Um diese Zeit ziehen sich die Tiere in geschützte Bereiche der Gewässer zurück und sind ab 15:00 Uhr kaum noch zu beobachten. Wird die Witterung im Herbst etwas kühler, verschiebt sich dieser Rhythmus in die wärmste Zeit des Tages.



Junges Männchen der Großen Heidelibelle (Foto: H.-W. Wünsch, xxl-Foto)

Ein interessantes temperaturabhängiges Merkmal der Art ist, dass sich der Farbton des weiblichen Abdomens bei Temperaturen unter 12 °C innerhalb von 10 Stunden dunkelrot färbt. Steigt die Temperatur wieder, färbt sich auch das Abdomen innerhalb von 30 bis 40 Minuten wieder heller und nimmt den typischen bräunlichen Farbton wieder an. Möglicherweise dient dieser Farbwechsel der besseren Regulation der Körpertemperatur.



Tandem der Großen Heidelibelle (Foto: H.-W. Wünsch, xxl-Foto)

Sympetrum striolatum ist für eine Heidelibellenart eine ausgezeichnete Fliegerin und beansprucht große Räume. Paarungswillige Männchen warten auf einem Ansitz in einer Höhe von etwa einem bis fünf Metern auf anfliegende Weibchen. Da die Männchen untereinander sehr aggressiv sind, ziehen sie es vor einen Abständen von einigen Metern zu halten, was aufgrund einer hohen Individuendichte an manchen Gewässern kaum möglich ist. Ein festes Revierverhalten konnte bei der Art, da sich ihre Ansitzwarten ständig verlagern, noch nicht festgestellt werden.



Tandem der Großen Heidelibelle (Foto: H.-W. Wünsch, xxl-Foto)

Die Paarung beginnt in Tandemformation in der Luft und wird in der Vegetation sitzend beendet. Nach der Paarung fliegt das Tandem zum Gewässer, wo das Weibchen binnen 20 Minuten mehrere Tausend Eier legt.



Kopula der Großen Heidelibelle (Foto: H.-W. Wünsch, xxl-Foto)

Diese sind etwa 0,3 Millimeter breit und 0,6 Millimeter lang. Nach der Auflösung der Tandemformation wird das Weibchen vom Männchen bei der alleinigen Eiablage bewacht. Dies geschieht meist über offenem Gewässer und nicht in der Ufervegetation. Nach einigen Tagen können sich beide Geschlechter erneut paaren. Voraussetzung hierfür ist, dass das Weibchen genug befruchtungsfähige Eier produziert hat.



Das Weibchen der Großen Heidelibelle klammert sich während der Paarung an den Hinterleib des Männchens. Das Männchen wiederum verankert sich mit speziellen Hinterleibsanhängen am Hinterkopf des Weibchens (Foto: Axel Steiner, xxl-Foto)

Die hohe Anzahl der gelegten Eier hat zur Folge, dass Sympetrum striolatum an einem Gewässer sehr zahlreich werden kann. Dann bilden die Libellen gelegentlich zu Migrationszwecken Schwärme, die jedoch nie so zahlreich sind wie beispielsweise beim Vierfleck (Libellula quadrimaculata). Im Schwarm gehen die Tiere dann auf die Suche nach anderen in Frage kommenden Lebensräumen.



Ovipositor (= Eiablageapparat) der weiblichen Großen Heidelibelle (Foto: H.-W. Wünsch)

Nahrung



Männliche Große Heidelibelle (Foto: Jochen Rodenkirchen, xxl-Foto)

Adulte: Die Nahrung besteht aus kleinen Insekten wie Fliegen, Mücken, Schwebfliegen und Schnaken, die im Flug erbeutet werden.



Große Heidelibelle mit erbeuteter Fliege (Foto: Axel Steiner, xxl-Foto)

Larven: Zur Nahrung der räuberisch lebenden Larve gehören im Wasser vorkommende Insektenlarven der Stein- und Köcherfliegen, Larven von Kleinlibellen (Zygoptera) sowie andere Kleinorganismen wie Wasserflöhe und Kleinkrebse.

Larvale Besonderheiten: Bei günstiger Witterung entwickeln sich die Larven binnen 12 bis 15 Wochen und häuten sich während dessen 8 bis 10 Mal.

Verbreitung in D/Welt
Sympetrum striolatum ist eine ursprünglich mediterrane Art und kommt in fast ganz Europa mit Schwerpunkt in Mitteleuropa, aber auch in Nordafrika und Kleinasien vor.



Männliche Große Heidelibelle (Foto: Jochen Rodenkirchen, xxl-Foto)

Wie die meisten südlichen Libellenarten zeigt auch die Große Heidelibelle ein deutliches Wanderverhalten und kann große Strecken zurücklegen. Bei günstigem Klima tritt sie auch häufiger in Norddeutschland auf, wo sie ansonsten selten ist. In Süddeutschland gehört sie zusammen mit der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) und der Blutroten Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) zu den am häufigsten vorkommenden Libellenarten.

Verbreitung in NRW

   

Männchen (links) und Kopula (rechts) der Großen Heidelibelle (Fotos: Jochen Rodenkirchen, xxl-Foto 1, 2)

Durch ihre Genügsamkeit, die Wahl ihres Lebensraumes betreffend, findet man die Große Heidelibelle in Anzahl an fast allen größeren stehenden Gewässern mit entsprechender Sonnenbestrahlung und geeigneter niedriger bis mittelhoher Ufervegetation vor. Außerhalb der Paarungszeit fliegen die Tiere auch weit ab von den Gewässern. Sie können dann auf Wiesen, in Wäldern und Gärten relativ leicht beobachtet werden. Die Art gilt in ihrem Bestand als ungefährdet, steht jedoch - wie alle Libellen - per Gesetz unter Naturschutz.

Benutzte Literatur
BELLMANN, H. (2007): Der Kosmos Libellenführer: Die Arten Mitteleuropas sicher bestimmen. Kosmos (Franckh-Kosmos). 279 S.

BROCKHAUS, T. & U. FISCHER (Hrsg.) (2005): Die Libellenfauna Sachsens. Natur & Text Rangsdorf. 427 S.

DIJKSTRA, Klaas-Douwe B. (2006): Field Guide to the dragonflies of Britain and Europe. British Wildlife Publishing Ltd. 320 S.

GESELLSCHAFT DEUTSCHSPRACHIGER ODANOTOLOGEN (GDO) (2009): Libellula Supplement 9: Atlas of the Odonata of the Mediterranean and North Africa.

KUHN, K. & K. BURBACH (1998): Libellen in Bayern. Eugen Ulmer, Stuttgart. S. 188 ff

STERNBERG, K. & R. BUCHWALD (2000): Libellen Baden-Württembergs, Bd. 2, Großlibellen (Anisoptera). Ulmer Verlag. 712 S

Internet: www.waldschrat-online.de: H. Gospodinova & H.- W. Wünsch: Die Libellen Nordrhein - Westfalens. 3. aktualisierte Auflage 2011 (CD-ROM Band 1: Großlibellen).

WENDLER, A. & NÜß, J.-H. (1991): Libellen: Bestimmung, Verbreitung, Lebensräume und Gefährdung aller Arten Nord- und Mitteleuropas sowie Frankreichs unter besonderer Berücksichtigung Deutschlands und der Schweiz. - Hamburg: DJN 1991, 129 S.


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Weitere Informationen zu Libellen (Odonata) im Internet

Arbeitskreises zum Schutz und zur Kartierung der Libellen in Nordrhein-Westfalen: Infos, Kontakte, Fotos, Links, Artenliste

www.libellenwissen.de: Sehr viele Informationen über Libellen, Bestimmungshilfen, Fotogalerien uvm. von Andreas Thomas Hein

Schutzgemeinschaft Libellen in Baden-Württemberg e.V. (SGL): Infos, Kontakte, Fotos, Links, Artenliste, Kartierung, Biologie, Ökologie usw.


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