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| Große Goldschrecke - Chrysochraon dispar (GERMAR, [1834]) |
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Artenprofil von Nicolaj Klapkarek |
Systematische Einordnung
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| Stamm: | Gliederfüßer (Arthropoda)
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| Klasse: | Insekten (Insecta)
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| Ordnung: | Springschrecken (Saltatoria)
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| Unterordnung: | Feldheuschrecken (Caelifera)
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Fotos (© Thomas Thieme (1-2), Nicolaj Klapkarek (3))
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Wehetal zwischen Kierspe u. Meinerzhagen (1-2), Troisdorf, Wahner Heide (3)
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 (xxl-Foto) Männchen 08.10.2006
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 (xxl-Foto) Weibchen 08.10.2006
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 (xl-Foto) Männchen |
| Klick auf die kleinen Bilder oder xl/xxl-Ansicht möglich |
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| Besondere Merkmale |
Insekten-ABC, Erklärungen von Fachbegriffen
Männchen metallisch grün glänzend. Vorderflügel reichen fast bis zur Hinterleibsspitze, die Hinterflügel hingegen sind stark reduziert. Hinterknie sind dunkel, die Unterseite der Hinterschenkel und die Hinterschienen gelb.
Weibchen sind bräunlich gefärbt und haben einen leichten metallischen Glanz. Unterseite der Hinterschenkel und Hinterschienen sind weinrot. Die Vorderflügel sind stark reduziert, erreichen ca. 1/3 der Hinterleibslänge und berühren sich fast.
Gelegentlich treten auch makroptere (= langflügelige Exemplare von sonst kurzflügeligen Heuschreckenarten) Tiere auf.
Den Gesang der Großen Goldschrecke kann man sich hier auf der niederländischen Seite (Kenmerkengids Sprinkhanen en krekels) von Mark van Veen anhören. Das © des Gesangs liegt bei B. Odé.
Körpergröße: Männchen: 16-19 mm; Weibchen: 20-30 mm
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| Lebensraum |
Die Große Goldschrecke besiedelt extensiv genutzte Feuchtwiesen, Grabenränder, Wiesenbrachen, Schlagfluren, Waldsäume und Halbtrockenrasen.
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| Biologie und Lebensweise |
Eiablage in markhaltige Stengel und manchmal in morsches Holz. Das Weibchen dringt dabei mit dem Hinterleib tief in das Eiablagesubstrat und verschließt das Loch mit einem Sekretpfropf.
Einjähriger Entwicklungszyklus.
Adulte Exemplare von Juni bis September.
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| Nahrung |
Gräser, Kräuter und Blätter von Sträuchern.
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| Verbreitung in D/Welt |
Über ganz Deutschland verbreitet. Allerdings im Nordwesten selten, wird nach Süden und Osten hin häufiger.
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| Verbreitung in NRW |
Die Verbreitung beschränkt sich auf das Rheinland, die Eifel, das Münsterland und den Bereich Schwalm-Nette. Zusätzlich sind einige wenige Vorkommen aus der Westfälischen Bucht und dem Weserbergland bekannt. Verbreitungskarte der Großen Goldschrecke der AK Heuschrecken NRW
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| Benutzte Literatur |
BELLMANN, Heiko (1993): Heuschrecken: beobachten, bestimmen - Naturbuch Verlag, Augsburg. 349 S.
DETZEL, Peter (1998): Die Heuschrecken Baden-Württembergs - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart. 580 S.
WENDLER, A. , LORENZ, C. & J. HORSTKOTTE (1999): Heuschrecken. 13. unveränderte Auflage; Hamburg. HRSG.: Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung. 97 S.
Zur Buchliste weiterer interessanter Heuschrecken-Bücher auf www.natur-in-nrw.de
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| Weitere Informationen zu Heuschrecken (Saltatoria) im Internet |
Arbeitskreis Heuschrecken NRW: Infos, Kontakte, Links, Artenlisten
Tier und Natur (Hans-Jürgen Martin): Informationen, Körperbau, Artenlisten...
Mark van Veen: Niederländische Seite mit Artenprofilen und Gesängen der Heuschrecken.
Zur Linkliste weiterer interessanter Heuschrecken-Internetseiten auf www.natur-in-nrw.de
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