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Literaturempfehlungen zu Naturbüchern (Wissenswertes, Ökologie, Natur-Aktionen...)

Ich bemühe mich darum, hier immer die neueste Literatur zu den verschieden Artengruppen aufzulisten.
Falls empfehlenswerte Literatur fehlt wäre ich für eine E-Mail sehr dankbar!

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Titel: Nix wie raus!: 111mal Natur entdecken und erleben
Autorin: Bärbel Oftring
Erscheinungsjahr: 2010
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 96 S.
ISBN-NR.: 978-3440123423
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 20,8 x 14,6 x 1,4 cm; 186 Abbildungen; Klappenbroschur
Wann haben Sie zuletzt unter freiem Himmel geschlafen, ein Froschkonzert besucht, mit Kindern am Bach gespielt oder duftenden Waldmeister für die Küche gesammelt? Blüten im Winter, die erste Schwalbe im Frühjahr, Fledermäuse in der Sommernacht und Pilze im Herbst – gleich vor der Haustür gibt es so viel zu entdecken! Die Natur bietet das ganze Jahr über und bei jedem Wetter Schönes, Spannendes und auch Leckeres. Der NABU und Bärbel Oftring begeistern mit ihrer Arbeit unzählige Menschen für das Abenteuer Natur. Jetzt haben sie erstmals ihre Erfahrungen und Ideen für „Nix wie raus!“ vereint.

* 111 Naturideen zum Entdecken, Erleben und Genießen.
* Das Buch zu 111 Jahren Naturerlebnis mit dem NABU.
* Spaß für alle großen und kleinen Naturfreunde.

Bärbel Oftring ist Biologin mit den Schwerpunkten Zoologie, Paläontologie und Botanik. Sie leitet seit vielen Jahren Naturforscher-AGs an Grund- und Hauptschulen. Ihr ist dabei wichtig, dass die Kinder sich auf das Abenteuer Natur einlassen und dabei ihre ganz eigenen Entdeckungen machen können Zwei ihrer Bücher wurden für den Jugendsachpreis des Vereins für Leseförderung nominiert.
Der NABU ist der größte deutsche Umweltverband. Seine Mission: Menschen dafür zu begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen.

Meine Meinung:
Eine Kooperation von NABU und Kosmos kann doch eigentlich nur ein praxistaugliches prima Naturbuch nach sich ziehen - oder?
Die Antwort lautet eindeutig "Ja!"
Das Buch gibt 111 Tipps (der NABU feiert dieses Jahr seinen 111. Geburtstag!), wie man Kinder/Jugendliche für die Natur begeistern kann. Schön nach Jahreszeiten getrennt werden viele gute Ideen kurz angerissen. Einige Beispiele, die mir am besten gefallen haben sind...

im Frühling Themen wie "In Blüten baden", Blüten-Eiswürfel, Weiden-Basteleien, Barfuß, Schneckenrennen, Krötentaxi

im Sommer "Im Freien schlafen", Baden in Naturgewässern, Keschern, Insekten im Gebüsch, Natur-/Bastel-Memory, Blütenschmuck, Leben im Laub

im Herbst "Eichhörnchen spielen", Vogelfutter selbst gemacht, Natur-Art mit Steinen, Kreatives mit Baumfrüchten, Sporenbilder, Mandala legen

und im Winter " Nisthilfen selbst bauen, Insektenhotel bauen, Eisskulpturen gestalten, Weihnachtsbaum fällen und Rinden ertasten.

Fazit: Einige Vorschläge finde ich nicht so recht praktikabel, aber es bleiben ein Menge gute Ideen übrig, die sowohl Eltern als auch Kids Spaß machen werden. Allerdings sind nicht alle Tipps bis ins Detail geschildert. Echte Baupläne werden z. B. nicht gezeigt, sondern nur beschrieben.
Das Büchlein läßt sich gut mit nach draußen nehmen und kommt in reich bebilderter, interessanter und bunter Aufmachung daher. Meiner Meinung nach ein durchaus gelungener Ideengeber!


Titel: Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands 1: Wirbeltiere
Autor: Bundesamt für Naturschutz (Herausgeber)
Erscheinungsjahr: 2009
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 386 S.
ISBN-NR.: 978-3784350332
Verlag: Landwirtschaftsverlag

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 24,2 x 17,6 x 2,6 cm; Gebundene Ausgabe
Mit den Wirbeltieren liegt der erste Band der aktuellen Roten Listen vor, weitere Bände sind in Vorbereitung. Seit der Herausgabe der letzten Roten Liste der Tiere im Jahr 1998 wurden vor allem die methodischen Grundlagen gemeinsam mit den Autoren weiter entwickelt. Die Einstufung erfolgt jetzt für alle erfassten Artengruppen nachvollziehbar anhand von vereinbarten einheitlichen Kriterien mit dahinter liegenden Kriterienklassen.

Die Roten Listen der Säugetiere, Brutvögel, Kriechtiere, Lurche und Süßwasserfische Deutschlands bieten über die Dokumentation der aktuellen Gefährdungssituation hinaus eine Fülle von Zusatzinformationen für die Naturschutzpraxis wie die Verantwortlichkeit Deutschlands für die weltweite Erhaltung der Arten. Zudem enthalten alle Roten Listen jetzt Checklisten, die sämtliche in Deutschland etablierten 478 Arten aufführen.

Meine Meinung:
Die "Roten Listen" werden seit ihrer Einführung im Jahre 1971 gerne als Argumentationshilfen bei umweltrelevanten Planungen von "Umweltplanern" und Naturschützern zu Rate gezogen. Der Gefährdungsgrad von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wird in diesen in regelmäßigen Abständen aktualisierten Listen in vergleichbare Zahlen umgesetzt, mit denen auch Nichtfachleute auf Anhieb verstehen können, ob sie es mit einer häufigeren oder einer selteneren und damit meist auch gefährdeteren Art zu tun haben. Das Vorkommen gefährdeter Arten kann dabei das "Aus" für Bauvorhaben bedeuten und gibt Naturschützern "wertbare" Argumente in die Hand.
Anhand der kommentierten Listen bekommt man einen Eindruck über das von Fachleuten eingeschätzte Aussterberisiko der einzelnen Arten. Die verwendeten Kategorien werden dabei in dem Buch genau definiert. Die ersten 100 Seiten widmen sich ausführlich der Vorstellung der Methoden und weisen auch auf Probleme bei der Ermittlung der Zahlen hin.
Von den meisten Wirbeltiergruppen wird nicht nur eine deutschlandweite kommentierte Checkliste sondern auch ein aufgesplittete Liste sortiert nach Bundesländern präsentiert. Die Bundesländerlisten liegen für Säuger, Reptilien und Amphibien vor - fehlen jedoch bei den Vögeln und Fischen. Die Listen geben zudem den aktuellen Stand der wissenschaftlichen und deutschen Artnamen wieder.

Fazit: Gerne wird in Fachkreisen über die Entstehungsweise dieser Listen gestritten, aber kaum ein Naturschützer greift letztendlich nicht auf diese Listen zurück. Es handelt sich somit um DAS Standardwerk, das in keinem Planungsbüro, in keiner Biologischen Station und in keinem Bücherschrank engagierter Naturschützer fehlen darf!


Titel: Überleben - Tiere und ihr Verhalten in der Wildnis
Autor: Charlotte Uhlenbroek
Erscheinungsjahr: 2009
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 440 S.
ISBN-NR.: 978-3831014521
Verlag: Dorling Kindersley Verlag

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 31,2 x 26 x 3,2 cm
Unglaubliche Anpassungen an den Lebensraum, überraschende Überlebensstrategien – Tiere zeigen viele faszinierende Verhaltensweisen, die in diesem Buch auf dem neuesten Stand der Forschung dokumentiert werden. Rund 3000 spektakuläre Aufnahmen der weltbesten Tierfotografen entführen den Leser auf eine abenteuerliche Reise in die Wildnis und präsentieren einzigartige, oft dramatische Szenen. Die außergewöhnlichen Textbeiträge wurden von einem Team hochkarätiger Biologen in oft jahrelangen Studien zusammengetragen. Informative Grafiken und eindrucksvolle Fotostrecken lassen den Leser die unglaublichen Überlebensstrategien der Tiere hautnah miterleben.

Meine Meinung:
Wenn man dieses Buch in einem Buchladen sieht ist man sofort gepackt von dem hypnotischen Titelfoto. Dann beginnt man in diesem atlasartigen Buch zu blättern und die Faszination hält an. Die unglaubliche Anzahl von ca. 3000 Fotos (teilweise Detailaufnahmen mit unterschiedlichsten modernen Aufnahmetechniken entstanden), kombiniert mit unzähligen schematischen Schaubildern und Skelettdetails schaffen ein Feuerwerk an optischen Eindrücken. Die kurzen informativen Texte erläutern das Gezeigte. Die Bilder sind teilweise unglaublich und es ist etwas schade, dass manche aufgrund des Platzmangels, etwas kleingeraten sind. Der Verlag spricht von jahrelangen Studien hochkarätiger Biologen, die bei der Entstehung dieses Werkes von Nöten gewesen sind und das erscheint durchaus glaubhaft. Inhaltlich werden die verschiedenen Verhaltensstrategien und Anpassungen der Tiere hinsichtlich Skelett & Muskeln, Bewegung, Körperdecken, Körpersystemen, Sinnen, Lebensräumen, Jagen & Fressen, Schutz, Sexualität & Fortpflanzung, Geburt & Entwicklung, Sozialem Leben, Kommunikation und Intelligenz behandelt.
Fazit: Ein Buch, das insbesondere durch die aussergewöhnlichen Aufnahmen zu überzeugen weiß. Die Texte sind gut - wenn auch gelegentlich etwas knapp gehalten. Das Fotomaterial und die Schaubilder werden in die Texte integriert, was sehr modern wirkt, was allerdings auch etwas Unruhe erzeugt. Das Auge wandert über die zahlreichen optischen Leckerbissen, so dass es teilweise nicht ganz leicht fällt sich auf die Texte zu konzentrieren. Dies ist ein Buch, dessen Seiten man nicht von oben links nach unten rechts lesen muss. Der Leser kann selber entscheiden, was ihm lesenswert erscheint und kann die Informationspäckchen eins nach dem anderen auspacken. Kurzum - ein optischer Leckerbissen, dessen Zielgruppe aufgrund der verständlichen und modernen Machart sehr breit gefasst ist und der zu überzeugen weiß!


Titel: Atlas der bedrohten Arten
Autor: Richard Mackay
Erscheinungsjahr: 2009
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 128 S.
ISBN-NR.: 978-3-258-07454-2
Verlag: Haupt Verlag, Bern-Stuttgart-Wien

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 24,2 x 18,6 cm
ca. 80 Farbabbildungen; über 60 Karten, Grafiken und Tabellen; kartoniert
Die Artenvielfalt nimmt auf der ganzen Erde von Jahr zu Jahr ab – annähernd zwanzig Prozent aller Arten laufen Gefahr, bis im Jahr 2030 ausgestorben zu sein. Diese beunruhigende Entwicklung wird im «Atlas der bedrohten Arten» mit vielen Karten und Grafiken auf einfache, aber eindringliche Weise vor Augen geführt. Wie hängt die Entwicklung der Menschheit mit dem Rückgang der Artenvielfalt zusammen? Wie steht es um die großen Ökosysteme unseres Planeten, die tropischen Regenwälder, die Wälder der gemäßigten Zone, die Feuchtgebiete, die Korallenriffe oder die Ozeane? Wie verläuft die Entwicklung bei Tieren und Pflanzen, etwa den Primaten, den Großkatzen, den Delphinen und Walen, den Reptilien und Amphibien, den Fischen oder den Orchideen? Neben dem dichten Kartenwerk fasst das Buch die großen Themen des Naturschutzes zusammen – wie kann Biodiversität erfasst und beobachtet werden, auf welche wichtigen Gebiete fokussieren die Bemühungen der Naturschützer und was können die Menschen zum Schutz von Arten beitragen?

Meine Meinung:
Ein wichtiges Buch für alle, die sich über Themen wie Umweltzerstörung und dem daraus resultierenden Artensterben informieren wollen. Es gibt ca. 10 Mio. Tierarten auf der Welt, von denen allerdings erst etwa 1,3 Mio. wissenschaftlich beschrieben sind. Schätzungen zu Folge würden natürlicher Weise pro Jahr und pro 1 Mio. Arten eine einzige Art aussterben. Der Mensch hat dieses empfindliche und bestens eingespielte Gleichgewicht zwischen den Arten dermaßen zerstört, dass zur Zeit in dem genannten Zeitraum etwa 1.000-10.000 Tierarten aussterben. Das Aussterben einzelner Schlüsselarten kann wiederum das Aussterben ganzer Lebensgemeinschaften nach sich ziehen.
In dem Buch wird gezeigt, warum der Mensch diese teuflische Todesspirale alleine schon aus Eigeninteresse durchbrechen muss. Anhand von Beispielen empfindlicher Ökosysteme (u. a. Regenwaldzerstörung, Feuchtgebiete, Korallenriffe, Meere) und bedrohter Tier- und Pflanzenarten (u. a. Primaten, Großkatzen, Elefanten, Nashörnern, Walen) werden die neuesten Erkenntnisse auf anschauliche Art und Weise präsentiert. Zu diesem Zweck werden mit Hilfe von großformatigen, aufwändig gestalteten Karten und Fotos die reichlichen und interressant zu lesenden Textinformationen illustriert. Über Begriffe wie Art, Population und Artenvielfalt wird man nach dem Lesen dieses Buches genauso auf dem Laufenden sein, wie über aktuelle Strategien des Naturschutzes, wie z. B. die Konzentration der Schutzbemühungen auf Schutzgebiet-Schwerpunkte, sogenannte "Ökologische Hotspots".
Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, das mit seinem erfrischend modernen Outfit und gelungenen Illustrationen, seine Leser auf den neuesten Stand zum Thema Artenschutz bringt.


Titel: Darwins Welt: Aus dem Leben eines unfreiwilligen Revolutionärs
Autoren: Angela Steinmüller & Karlheinz Steinmüller
Erscheinungsjahr: 2008
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 316 S.
ISBN-NR.: 978-3865811240
Verlag: oekom Verlag, München

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 23,6 x 14,6 cm
Den Regenwürmern hat er ein Denkmal gesetzt, fleischfressende Pflanzen gefüttert und jahrelang Entenmuscheln studiert – heute ist er als der geistige Vater von Evolutionstheorie und Abstammungslehre weltberühmt. Die Rede ist von Charles Darwin.
Wer war dieser Naturforscher? Was trieb den nimmermüden Abenteurer an? Welche Klippen musste er umschiffen, um der Natur ihr größtes Geheimnis zu entlocken? Angela und Karlheinz Steinmüller zeichnen Darwins Lebensweg nach, lassen uns teilhaben an seinen Unternehmungen und Erfolgen – aber auch an seinen Rückschlägen und Selbstzweifeln. Dabei gelingen ihnen erstaunliche Einblicke in die Motivation und die Begeisterung des Mannes, der die Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat.
Mit seinem neugierigen Blick auf die Entstehung von Darwins Hauptwerk und seinen Nahaufnahmen aus dem viktorianischen Zeitalter erlaubt das Buch eine faszinierende Zeitreise hinein in Darwins Welt.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass "Darwins Welt" das erste Buch über Charles Darwin ist, das ich gelesen habe. Mit umso größerer Neugier habe ich mich in das Lesevergnügen gestürzt.
Nach der Lektüre des Buches kann ich nun behaupten, das ich doch eine Menge über den Menschen Darwin gelernt habe. Darwin ist nicht die unfehlbare Person gewesen, die Zeit ihres Lebens auf einem Sockel gestanden hat und von allen Naturwissenschaftlern angehimmelt wurde, sondern vielmehr ist er teils eher zufällig in seine Rolle als bahnbrechender Forscher gerutscht und musste sich mit zahllosen Kritikern auseinandersetzen.
In dem Buch lernt man Darwin als Student, der durchaus auch seine Freiheiten genutzt hat, einen akribischen Sammler, einen Freund der Menschenrechte, einen Schriftsteller der sich widerwillig, dafür aber akribisch und wohlüberlegt an kritische Themen gewagt hat (an seiner Hauptschrift hat er ca. 20 Jahre gefeilt und sie erst dann veröffentlicht als Wallace eine unabhängig entwickelte sehr ähnliche Theorie veröffentlichen wollte), einen rastlosen und fleißigen Mensch, der aber auch große Teile seines Lebens krank war, einen Familienmensch, dessen Frau 10 Kinder bekam, einen Forscher der sich jahrelang mit den eher unpopulären Regenwürmern und Rankenfüßern beschäftigt hat und vieles mehr, kennen.
Dabei gelingt den Autoren die Einordnung der jeweiligen Lebensphasen in den historischen Gesamtzusammenhang recht gut.
Für mich als Biologen hätte die eine oder andere Schilderung einer naturkundlichen Entdeckung oder die Durchführung eines Experiments ruhig etwas ausführlicher beschrieben sein können. Für den romangewöhnten Leser wäre dies aber vermutlich fehl am Platze gewesen.
Alles in allem ein Buch, das man flüssig lesen kann, das dabei sehr informativ ist und das ich - auch wenn mir der Vergleich zu anderen Darwin-Büchern fehlt - guten Gewissens empfehlen kann, wenn man sich der Person Darwin nähern möchte.


Titel: Von Fallenstellern und Liebesschwindlern - Begegnungen im Naturgarten
Autorin: Werner David
Erscheinungsjahr: 2010
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 174 S.
ISBN-NR.: 978-3-89566-267-6
Verlag: pala Verlag, Darmstadt

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 21,6 x 13,8 x 1,8 cm
Ob Glühwürmchen auf Brautschau, Libellen in Ekstase oder Spitzmäuse auf der Pirsch – dem neugierigen Blick öffnet sich im Garten eine Welt voller Wunder. Zwanzig tierisch interessante Porträts bekannter und weniger bekannter Tiere und Pflanzen im Naturgarten gehen auf Tuchfühlung mit Flugakrobaten, Fallenstellern, Liebestänzern und Totengräbern. Ob Aug in Aug mit Libelle, Hummelkönigin oder Schaumzikade – ansteckende Begeisterung, tiefe Neugier und echte Freude an der Natur eint alle Porträts. Mit Wortwitz und Humor werden auch komplexe Zusammenhänge spannend und leicht verdaulich dargestellt. Freche Illustrationen setzen die vorgestellten Tiere und Pflanzen auch optisch in Szene. Erfrischend leichtfüßig begleiten die Geschichten durch den Garten. Ein Lesevergnügen der besonderen Art, eine Liebeserklärung an alles, was da kreucht und fleucht, und vor allem ein Plädoyer für mehr Natur im Garten.
Eine pdf-Leseprobe gibt es hier beim pala-Verlag

Meine Meinung:
In diesem Buch wird in meinen Augen prima einerseits die Wissensvermittlung und andererseits der Humor kombiniert. Die einzelnen Kapitel zeigen, dass hier jemand schreibt, der die kleinen Entdeckungen, die die Natur für den aufmerksamen Beobachter bereithält kennt und liebt. Herr David stellt zudem noch den seltenen Glücksfall dar, indem er wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig lustig schreiben kann. Schmunzelnd, teilweise lachend, aber jederzeit zustimmend habe ich die kurzen Kapitel mit Vergnügen gelesen. Natürlich findet nicht jeder die gleichen Dinge lustig, aber ich bin ganz guten Mutes, dass für jeden eine Portion Lachen und neues Wissen dabei ist :-)
Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich dennoch zu machen. Im Kapitel befinden sich eine Reihe an Fußnoten, die leider erst am Kapitelende erläutert werden, was wiederum ein Hin-und-her-blättern notwendig macht. Die Fußnoten wären meiner Meinung nach besser am Ende der jeweiligen Seite aufgehoben gewesen.
Fazit: Ein prima Buch, dass auf angenehme Weise das tierische Leben im Naturgarten unter die Lupe nimmt. Herr David vermittelt Wissen und wer weiß - vielleicht kann er auch den einen oder anderen Gartenbesitzer dazu bewegen den Golfrasen gegen einen ökologisch wertvollen Naturgarten einzutauschen? Die Zielgruppe ist bei diesem Buch recht weitgefaßt. Kinder/Jugendliche und Naturfreunde jeglichen Wissensgrad können ihren Spaß mit diesem Buch haben.


Titel: Lebensraum Trockenmauer. Bauanleitung - Gestaltung - Naturschutz
Autorin: Sofie Meys
Erscheinungsjahr: 2008
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 155 S.
ISBN-NR.: 978-3-89566-249-2
Verlag: pala Verlag, Darmstadt

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 21 x 14 cm
Stein für Stein zum Gartenparadies – Trockenmauern sind für naturnahe Gärten wie geschaffen: In den Ritzen wachsen dekorative heimische Wildpflanzen, rund ums Mauerwerk entstehen neue Lebensräume für summende Wildbienen, sonnenhungrige Eidechsen oder zutrauliche Rotkehlchen.
Kleine wie große Gärten können mit Trockenmauern attraktiv gestaltet werden. Kreatives Arbeiten mit natürlichen Materialien und praktischer Naturschutz lassen sich dabei wunderbar verbinden. Wenn eine Böschung terrassiert, ein Grundstück eingegrenzt oder ein geschützter Sitzplatz angelegt werden soll, ist die jahrhundertealte Handwerkskunst, Steine ohne Mörtel aufeinanderzusetzen, sehr gefragt.
Das Buch informiert über die richtige Materialauswahl und -beschaffung.
Bauanleitungen und Pflanzenlisten helfen beim Errichten eines langlebigen, stabilen Mauerwerks und bei der standortgerechten Bepflanzung.
Ausführlich wird zudem gezeigt, wie Nisthilfen für Wildbienen und Vögel sowie Quartiere für Hummeln oder Igel eingebaut werden. Dieser Ratgeber macht den Bau lebendiger Mauern auch Anfängern möglich.

Meine Meinung:
Alle mir bekannten Bücher aus dem pala-Verlag sind von der Aufmachung ähnlich und zunächst gewöhnungsbedürftig. Die Seiten der kleinen Büchlein bestehen aus 100% Recyclingmaterial und es wird konsequent auf Fotos oder farbige Abbildungen verzichtet. Das ist auf der einen Seite sehr löblich, auf der anderen Seite wirkt ein Fachbuch ohne Fotos ein wenig langweilig. Wer sich aber über diese erste Hemmschwelle hinwegsetzt wird beim pala-Verlag durch die Textinformationen entschädigt. Egal ob freistehende Trockenmauer oder Stützmauer am Hang - mit den im Buch gelieferten Tipps für die Planungs- und Umsetzungsphase sollte die Verwirklichung des Bauvorhabens gelingen. Kapitel über häufig gemachte Fehler und Nisthilfen für Insekten und Igel, Vögel und Kleinsäuger bereichern das Buch ungemein. Gerade der Aspekt Natur- und Artenschutz steht in diesem Buch im Vordergrund und zieht sich auch durch das Kapitel über die richtige Pflanzenwahl (natürlich heimische Pflanzen wählen!). Ausführliche tabellarische Auflistungen von Wildpflanzen für sonnige, halbschattige und schattige Mauerstandorte, aufgeteilt nach Blütenfarbe, Blühzeitpunkt, Wuchshöhe und Naturschutznutzen, helfen bei der Planung der Bepflanzung.
Aufgelockert wird das Buch durch eine Vielzahl liebevoll gestalteter Zeichnungen, die den Text illustrieren.
Fazit: Für alle Gartenbesitzer, die vorhaben ihren Garten durch den Bau einer Trockenmauer ökologisch aufzuwerten ein wichtiges und empfehlenswertes Buch!


Titel: Zukunft ohne Öl - Lösungen für Verkehr, Wärme und Strom
Autoren: August Raggam & Klaus Faißner
Erscheinungsjahr: 2008
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 135 S.
ISBN-NR.: 978-3-7020-1201-4
Verlag: Leopold Stocker Verlag

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 23 x 14,8 cm
Die mobile Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung: Fossile Treibstoffe gehen zur Neige, Biotreibstoffe scheinen auch nicht der Weisheit letzter Schluß zu sein. Nichtsdestotrotz steigt der Energiebedarf weltweit von Jahr zu Jahr. Im Buch „Zukunft ohne Öl“ werden Alternativen aufgezeigt, wie Mobilität und Energieversorgung auch in Zukunft möglich sein können.
Das gesamte Spannungsfeld zwischen immer aufwendiger zu fördernden Erdölvorkommen, stark steigenden CO2-Emissionen und dem forcierten Anbau von Pflanzen zur Produktion CO2-neutraler Biotreibstoffe anstelle von Nahrungsmitteln wird in diesem Buch durchleuchtet. Die Autoren Dr. August Raggam, habilitierter Verfahrenstechniker und vielfach mit Fragen (alternativer) Energienutzung befaßt, und der freie Journalist Mag. Klaus Faißner untersuchen sämtliche Aspekte der Biotreibstoffe, angefangen von der Energieeffizienz über den „Verbrauch“ landwirtschaftlicher Flächen bis hin zur CO2-Bilanz. Sie beschränken sich freilich nicht auf eine reine Bestandsaufnahme, sondern zeigen alternative Lösungen auf, die nicht auf Kosten der Lebensmittelproduktion gehen. Auch Wasserstoff bzw. Brennstoffzellen als Antrieb werden in diesem Buch besprochen. Top-aktuell und im wahrsten Sinne des Wortes (über-)lebensnotwendig.

Meine Meinung:
Dieses Buch widmet sich einem brennendem Thema - nämlich der Energieversorgung in der Zukunft. Klar ist, das Öl und Gas nicht endlos zur Verfügung stehen und irgendwann zu Alternativen gegriffen werden muss. Doch welchen? Weder die Atomkraft, mit ihrer Problematik der auf unvorstellbar lange Zeit brandgefährlichen radioaktiven Reststoffe noch PR-Gags wie CO2-freie Kohlekraftwerke führen in dieser Diskussion weiter. Doch was ist mit den Autotreibstoffen Erd- oder Biogas, Biodiesel, Bioethanol, Pflanzenöl, Pressluft, Holzgas, Wasserstoff/Brennstoffzelle, Hybrid- oder Schwungradelektrikautos oder Elektroautos?
All diese Verfahren werden kurz vorgestellt und bewertet. Das Kapitel "Vision von Graz" zeigt umweltverträgliche Zukunftsvisionen (Wärmesanierung, Holzpellets aus stadtnahen "Energiewäldern", Einsatz von Photovoltaik und Umstellung auf elektrischen Verkehr), die noch dazu realisierbar und wirtschaftlich wären. Immer wieder wird gezeigt, das es am Widerstand einflußreicher Entscheidungsträger liegt, das viel zu wenige Innovationen in die Tat umgesetzt werden. Das Elektroauto, das von Automobilbranchen systematisch boykottiert wird, ist da nur ein Beispiel von vielen. Im ersten Moment unglaubliche Ideen (z. B. alle Elektroautos an ein gemeinsames Stromnetz anzuschließen und die Batterieleistungen bei benötigtem Spitzenstrom begrenzt anzuzapfen und wieder im Stromnetz zu verteilen wäre nur eine davon!). Dieses Buch birgt jede Menge Zündstoff und Argumente für angeregte Energiedebatten und ist aus meiner Sicht sehr empfehlenswert! Hoffentlich lesen es auch die richtigen Politiker!


Titel: Abenteuer Zoo - Der Zooführer für Deutschland, Österreich und die Schweiz
Autoren: Dirk Petzold & Silke Sorge
Erscheinungsjahr: 2007
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 437 S.
ISBN-NR.: 978-3-7020-1151-2
Verlag: Leopold Stocker Verlag

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 16 x 24 cm
Dieser umfassende Reisebegleiter zu den vielfältigen zoologischen Einrichtungen des deutschen Sprachraums stellt neben den großen, bekannten Parks auch die vielen kleineren, oft noch als Geheimtipp geltenden Tierhaltungen vor.
Die übersichtliche Einteilung in Regionen und Kartenmaterial garantieren eine schnelle Orientierung und einfache Handhabung. Zu allen Einrichtungen gibt es Kurzbeschreibungen und sämtliche zur Ausflugsplanung wichtigen praktischen Informationen, wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise, Anfahrt und Adressen, ergänzt durch Hinweise zu Restaurants und Spielplätzen, Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen und zur Mitnahmemöglichkeit von Hunden.
Neben ausführlichen Zooportraits bietet "Abenteuer Zoo" viele interessante Hintergrundinformationen, weist auf besondere Attraktionen und zoologische Höhepunkte sowie die interessantesten Anlagen und Schaufütterungen hin. Infoblöcke widmen sich Tierportraits oder informieren über Zootierhaltung und Artenschutzprogramme. Ideal für Tierfreunde, die sich über die Fülle heimischer Zoos, Tierparks, Aquarien, Reptilienhäuser und Vogelparks informieren wollen, für Familien auf der Suche nach Anregungen zur Urlaubs- und Freizeitgestaltung und natürlich für alle Natur- und Zoobegeisterten zur Reisevorbereitung.
Das Buch wird in Zusammenarbeit mit der Zoo-AG Bielefeld, zoo-infos.org, Zoopresseschau, Natur in Bild und Text sowie der Stiftung Artenschutz herausgebracht.
Weitere Infos (inkl. 5 Seiten Leseprobe): www.abenteuer-zoo.de

Meine Meinung:
So ein Buch hat eindeutig noch auf dem Buchmarkt gefehlt!
Man schaut auf die vorangestellte Karte und sieht sofort die durchnummerierten Zoos, Aquarien und Tierparks, die im Zielgebiet liegen. Die Nummer führt schnell zum ausgewählten Zoo. Anhand des Wuppertaler Zoos schauen wir uns die Präsentation im Buch einmal etwas genauer an. Der Zoo wird auf 4 Seiten ausführlich vorgestellt. Leicht verständliche Symbole für Spielplatz, Streichelgehege, Füttern erlaubt, Gastronomie, Wickeltisch, behindertengerechte Ausstattung, Zooshop und Hunde erlaubt/nicht erlaubt geben einem vorneweg wichtige Infos. Größe des Zoos, Anzahl der Tiere und Tierarten, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Telefon, Internetadresse, Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind weitere wichtige Details, die sehr übersichtlich präsentiert werden. 8 Fotos illustrieren den interessanten Text, der über Geschichte, Erfolge, Schwerpunkte und besondere Arten informiert. Herz was willst du mehr?
Natürlich können nicht alle 550 (!) Tierparks, Aquarien und Reptilienhäuser so detailliert präsentiert, aber das was hier an Infos zusammengetragen wurde ist sehr beachtlich! Gerade wenn man naturinteressierte Kinder hat, ist dieses Buch sehr zu empfehlen, weil man bei längeren Autofahrten schnell nachschauen kann, ob man einen interessanten Zwischenstopp einlegen kann.


Titel: Stadtnatur - Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen
Autor: Josef H. Reichholf
Erscheinungsjahr: 2007
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 318 S.
ISBN-NR.: 386581042X
Verlag: oekom verlag

Kurzbeschreibung (Verlag)
Größe: 23,6 x 14,6 cm
Füchse im Englischen Garten in München, Wildschweine im Berliner Villenviertel, Waschbären auf Kasseler Dachböden – die Meldungen über ungewöhnliche Gäste in den Städten häufen sich. Dass dahinter mehr steckt, als eigenartige Zufälle, belegt dieses Buch: Für Tiere und Pflanzen wird der urbane Lebensraum zunehmend attraktiv. In einem Umland der Monotonie – geschaffen durch die moderne Landwirtschaft – werden Städte zu Inseln der Artenvielfalt: So leben in Berlin mittlerweile mehr Nachtigallen als in ganz Bayern. In einigen Städten finden sich doppelt so viele Wildpflanzenarten wie in ihrem Umland. Während die Städter raus in die „Natur“ fahren, flieht die Natur in die Stadt. Hier ist sie inzwischen vielfältiger und weniger bedroht als jenseits der Stadtgrenzen.

In Streifzügen durch unsere nächste Umgebung erschließt dieses Buch dem Leser ein bislang unbekanntes Terrain: die „Stadtnatur“. Über unsere Mitbewohner, die Tiere und Pflanzen, erzählt es überraschende Geschichten und liefert das neueste Wissen. Zahlreiche farbige Bilder und ein ausführliches Register machen das Buch zu einem praktischen Führer durch einen uns nahen und doch bislang fremd gebliebenen Lebensraum.

Meine Meinung:
Dieses Buch wirbelte in der letzten Zeit in der Fachpresse zu Recht viel Staub auf. Die allgemeine Formel Stadt = artenarme Naturwüste geht nach dieser Lektüre nicht mehr auf. Städte sind in vielen Fällen sehr viel artenreicher als das grüne Umland. Woran dies liegt und warum man bei Städten nicht von Natur 2. Klasse sprechen kann wird in diesem Buch sehr schön dargelegt.
Die Natur flieht vor der Agrarwirtschaft mit ihren Giften, Überdüngung und Monokulturen in die Stadt. Die verblüffenden Ergebnisse werden auf äußerst interessante und anschauliche Weise von Herrn Reichholf dargestellt. Prädikat: "Sehr empfehlenswert!"


Titel: Was macht der Maikäfer im Juni?
Alltägliches und Rätselhaftes über Pflanzen und Tiere

Autoren: Klaus Richarz &Bruno P. Kremer
Erscheinungsjahr: 2007
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 160 S.
ISBN-NR.: 3440107582
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)

Kurzbeschreibung (Verlag)
51 Abbildungen, Größe: 22 x 14,4 cm
Fallen Maikäfer im Juni wirklich vom Baum? Und haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie Amseln eigentlich die Regenwürmer finden? Jetzt gibt es noch mehr Rätselhaftes und Skuriles aus der Welt der Pflanzen und Tiere. Bruno P. Kremer und Klaus Richarz beantworten auch in diesem Buch wieder verblüffende und kuriose Fragen aus der Natur. Mit flotter Feder gehen sie wieder alltäglichen und verrrückten Phänomenen auf den Grund.

Meine Meinung:
In diesen kleinen Büchern der beiden Autoren KREMER und RICHARZ werden episodenhaft interessante Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich präsentiert. Aufgrund der Kürze der Geschichten kann man diese Bücher besonders gut an Orten platzieren, an denen man nur kurzzeitig verweilt. Die Themen werden zwar oft nur angerissen aber sie sind in jedem Fall ansprechend präsentiert. Es sollte mich wundern, wenn nicht für jeden Naturinteressierten irgendetwas Interessantes und Neues dabei wäre... Oder wussten sie z. B., das Blaumeisen ihr Geschlecht untereinander anhand von für sie wahrnehmbarem UV-Licht erkennen können. Interessant ist auch die Frage "Ist eine Fliege, die im ICE bei 300 km/h in Fahrtrichtung fliegt schneller als der ICE?"

Titel: Wer nimmt das Nashorn huckepack?
Unglaubliche Rekorde von Tieren und Pflanzen

Autoren: Klaus Richarz &Bruno P. Kremer
Erscheinungsjahr: 2007
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 160 S.
ISBN-NR.: 344011113X
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)

Kurzbeschreibung (Verlag)
40 Abbildungen, Größe: 22 x 14,4 cm
Wussten Sie, dass eine tropische Blattnasenfledermaus ihre Zunge mehrmals um den eigenen Körper schlingen kann? Dass Eiderenten und Mittelsäger die höchsten Fluggeschwindigkeiten aus eigener Kraft erreichen? Oder dass Schneeleoparden bis zu 15 Meter weit springen können? Die Welt der Tiere und Pflanzen ist voller Rekorde, Superlative und erstaunlicher Leistungen - lassen Sie sich überraschen. Auf amüsante und spannende Weise ermuntern die Autoren zum Schmökern, Staunen und Schmunzeln. Mit flotter Feder gehen sie alltäglichen und verrückten Rekorden aus Tier- und Pflanzenreich auf den Grund. Das ergibt viele Stunden Lesevergnügen!

Meine Meinung:
Wußten Sie das eine Waldspitzmaus mit 1320 Herzschlägen/Minute Rekordhalter ist? Oder das Mauersegler-Jungvögel oft mehr als 1 Jahr ohne Unterbrechung fliegen bis sie als erwachsene Vögel an den Ausgangspunkt ihrer Flugreise zurückkehren? Oder das bestimmte Bakterien eine 3000-fach höhere Strahlendosis überleben, wie die meisten anderen Lebewesen? Auch in diesem Buch hagelt es wieder interessante kleine geschichten, die mit netten Cartoons aufgepeppt sind.

Titel: Was macht der Fisch beim Blitzeinschlag?
Alltägliches und Rätselhaftes über Pflanzen und Tiere

Autoren: Klaus Richarz &Bruno P. Kremer
Erscheinungsjahr: 2004
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 160 S.
ISBN-NR.: 3440099733
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)

Kurzbeschreibung (Verlag)
60 Abbildungen, Größe: 22 x 14,4 cm
Wie oft fliegt eine Biene für einen Löffel Honig? Was hält die Fliege an der Decke? Warum schießt der Kopfsalat? Auf viele Fragen wissen wir keine Antwort. Rätselhafte oder kuriose Erscheinungen aus der Welt der Tiere und Pflanzen werden hier aufgegriffen und auf unterhaltsame Weise erklärt. Und nach der Lektüre dieses Buches wissen wir dann auch, ob es wirklich Krokodilstränen gibt.

Meine Meinung:
Das Buch kenne ich leider NOCH nicht, aber es wird sicherlich ähnlich interessant und informativ sein, wie die beiden oben aufgeführten Bücher.